Jeder Mensch ist Süchtig, manche haben ihre Süchte im Griff andere nicht.
Doch woher kommen Süchte?
Ich glaube Süchte entstehen nur, weil die Menschen einen Weg suchen ihrem größten Feind entgegenzutreten.
Der Langeweile
Die Langeweile ist eines der nervigsten Gefühle das in uns Menschen verankert ist.
Und wenn uns wie so oft langweilig ist, dann macht man etwas dagegen, etwas das einen beschäftigt.
Z.B. sich etwas zu essen, oder man liest ein Buch, oder spielt ein Computerspiel.
An sich ist das so auch eine gute Sache.
Beim nächsten mal allerdings neigt man dazu das selbe gegen die Langeweile zu tun was schon einmal geholfen hat, und das wiederholt sich dann jedesmal.
Wodurch viele Menschen in eine Esssucht geraten, oder Computersüchtig werden etc.
Nun muss ich mich klarer ausdrücken, ich spreche hier nur in Ermangelung eines besseren Wortes von Süchten, denn ich glaube, dass in 70% aller Fälle die Menschen nicht wirklich süchtig, nach essen, Spielen, oder Popeln sind, sondern einfach aufgrund mangelnder Beschäftigung sich das angewöhnen.
Ich kenne genug Menschen die Stunden lang Computer spielen, oder Lesen, oder immer wieder was essen, während sie rumdackeln, ich selbst bin da das beste Beispiel für.
Ich neige dazu Langeweile durch schöne Dinge zu vertreiben, ich fröne dem Hedonismus wie Mola an dieser Stelle sagen würde.
(Hedonismus bezeichnet eine philosophische bzw. ethische Strömung, die Lust als höchstes Gut und Bedingung für Glückseligkeit und gutes Leben ansieht.)
Viele Leute die das so wie ich handhaben, zeigen allerdings nicht die geringsten Anzeichen dieser Bequemlichkeiten, wenn sie was zu tun haben, auch die verwöhntesten Saubratzen, können Teilweise wochenlange Touren unternehmen und Spass haben, ohne ihrem Computer, oder die Lieblingslimo auch nur eine Sekunde zu vermissen,
Andere Leute haben das von vornherein besser im Griff und Basteln, treiben Sport, räumen auf, oder Arbeiten um die Langeweile zu besiegen,
Diese Menschen bewundere ich sehr für eine solch positive Einstellung und ich denke man sollte versuchen ein solches anzustreben.
Nun gilt es natürlich das gemeinste Phyikalische Problem zu überwinden: Die Trägheit.
Die höchste Kunst ist es, sich selbst soweit im Griff zu haben, dass man sich selbst jederzeit zu etwas anstrengendem (Hausaufgaben, Zimmer streichen, Holz hacken) ,dass aber auch erfüllend sein kann, anzutreiben.
Also Leute immer dran denken zu lernen etwas zu tuen.
Mit den besten Wünschen
Der Kopfspaten
PS: Dieser Post ist ausnahmsweise mal fließend geschrieben, wie meine Gedanken gelaufen sind und nicht an ein bestimmtes Thema gekoppelt.
Hoffe er ist trotzdem Lebenswert
PPS: Hier noch der – wie immer passende – Musikbeitrag.
Der post is voll toll! Ja ich finde mich da auch wieder, wobei ich auf dem wege der besserung bin, so scheint es. bei mir spielt das wetter ne riesige rolle, wie fleißig ich bin. bei niesel- oder regenwetter will ich am liebsten den ganzen tag im bett rumliegen, am besten nicht alleine, und chillaxen. Und das mach ich dann auch
Es gibt menschen, denen es schwer fällt, sich ma richtig zu entspannen. Sie tun dies durch “leichte arbeit”, aber so wirklich kann ich das nicht nachvollziehen, muss ich gestehen. Sie fühlen sich unnütz, wenn sie nichts geschafft haben… Mhh, naja. Ich bin kein Hedonist, aber für GENUSS alle male. Jedem das seine. Trotzdem glaube ich, dass man Genießen lernen muss. Und außerdem bürden sich einige auch mit der Zeit einfach zu viel auf und denken, sie schleppen eine riesige Verantwortung mit sich rum. Und dann kann man sich nicht “einfach so” entspannen. Da hilft dann autogenes Training. Ich hole voll aus… Aber ich denke auch gerade an jemanden bestimmtes aus meiner Klasse, die es den Mitschülern durch ihre Angespanntheit oftmals nicht so einfach macht. So. Jetz is es raus
Also bis bald!
Also wenn man Glück hat, verfällt man von einer Inspiration in die nächste ohne das aktuelle Geschehen abzubrechen. Das ist der produktivste Idealfall. Meist ist man halt leer weil einem die Motivaiton fehlt. Und manchmal ist eine neue Idee besser als die alte und man bringt nichts zu ende-.-
Hallo Ihr Lieben,
faulenzen ist etwas sehr produktives- man hat nicht einfach langeweile! Ein Gefühl hängt mit diesem Langeweilegefühl auch immer zusammen- das schlechtegewissengefühl. Und das ist der produktive Teil der Langeweile- die damit zusammenhängende Auseinandersetzung mit sich selbst-