Der Vorleser

Ich hatte heute eine Idee!

Ich werde jeden Donnerstag um 20:00 Uhr Skype dazu nutzen um Geschichten vorzulesen, wer sich das anhören möchte, schreibt mich einfach um 19:55 an, den lad ich dann ein.
Alle interessierten schalten dann einfach über Skype ihr Mic stumm und können sich ne weile berieseln lassen und im  zugehörigen Chatforum Kritik (sowohl positive als auch negative) hinterlassen.

gut?
Wer Interesse hat, soll mich anschreiben, das ganze startet (hoffentlich) morgen!

Published in: on 30. September 2009 at 22:45  Kommentare (3)  

Eine Kurzgeschichte

Ich hab für einen SchülerVZ Wettbewerb eine Kurzgeschichte verfasst, wollte sie euch nicht vorenthalten, also bitte sehr:

Schemenhaft nehme ich war wie meine Kameraden um mich herum mit ihren Klingen reihenweise unsere Gegner in Stücke schlagen, meine eigene Axt spaltet derweil einen weiteren dieser mit Häßlichkeit gestraften Orkköpfe.
Während wir so unseren Feind Welle um Welle zurückschlagen, erleide ich immer mehr kleinere Wunden, so dass sich der Blutverlust deutlich bemerkbar macht und als wäre es gerade noch nötig gewesen, werden ich und mein Nebenmann vom Heer getrennt und sind auf uns allein gestellt.
So wie ich gerade mit einem gekonnten Schlag gleich zwei Köpfe auf einmal von denen ihn zugehörigen Hälsen löse, sehe ich wie ein schartiges Orkschwert auf den Helm meines Kameraden niederfährt.
Taumelnd bricht er unter einem Hagel von Schlägen zusammen.
Ich brülle: „NEIN! SHADOWFIST!“
Ich schrecke auf: Um mich herum lautes Gelächter.
Ein Klassenzimmer wird deutlich: Im Hintergrund steht ein Mann; Genauso wenig groß wie jung, malt irgendwelche physikalischen Formeln an die Tafel und wirkt ganz in seine Arbeit versunken.
Was er heute brubbelt ist genauso wenig verständlich wie in jeder seiner anderen Unterrichtsstunden.
Ich blicke um mich herum, aus dem allgemeinen Gelächter kann ich mittlerweile einzelne Sätze heraushören: „War er wieder in einer Fantasywelt?“, „Is er nich süß? neeee… is er nich!“, „Was is’n nen Scheddoist?“
Mir läuft das Blut aus dem ganzen Körper im Gesicht zusammen;
Geschätzte Körpertemperatur: 250°C
„Nee, das war ‚Shadowfist‘, is Englisch“
„Und was soll das heißen?“
„Weiß ich doch nich was der für nen kranken Scheiß labert“
Shadowfist ist mein langjähriger Rollenspielpartner, mit dem ich täglich einige Stunden im Netz Monster schlachte.
Aber das geht diese Wichser nichts an.
Benommen starre ich auf meinen Tisch, höre meinen Banknachbarn Chips fressend irgendwas labern, das ich doch voll der krasse Freak sei.
Ich versuche die fette Sau zu ignorieren und schaue wieder nach vorne;
Die meisten meiner Mitschüler haben sich mittlerweile wieder ihren Gesprächen, oder Handys gewidmet, mein Blick schweift zu der Fensterbank.
Dort sitzen sie: Lilly und Dennis Blessem, die Zwillinge.
Geschwister wie sie verschiedener nicht sein könnten;
Dennis: Ein großkotziger, überheblicher, verwöhnter Bastard!
Nein! Den Bastard nehme ich zurück, den so ein anmutiges Wesen wie seine Schwester kann nur bei einer perfekten Vereinigung gezeugt worden sein.
Sie, Lilly: ein wunderhübsches, zartes, liebenswertes Wesen; Eine Fee, eine Elfe, ein Engel!
Ich höre auf sie zu bestaunen, als ich merke wie Dennis eiskalter Blick mich versucht zu durchbohren, schnell starre ich wieder auf den Tisch.
Kurz darauf geht mir durch den Kopf, dass man sich für seine Liebe seinen Feinden stellen soll.
Von wem ist dieser Satz eigentlich? Egal!
Ruckartig hebe ich meinen Blick und schaue mit scharfem Blick Dennis entgegen, muss aber zu meinem Leid feststellen, dass er wohl das Interesse an mir verloren hat und irgendwas in sein Handy tippt.
Wieder einmal verunsichert überlege ich was zu tun ist.
Mir wird klar, dass das so nicht weitergehen kann; Ich raffe mich auf und stehe auf um Dennis all meine Verachtung entgegen zu schreien.
Auf halbem Weg nach oben stocke ich, da mir bewusst wird, dass der Raum voll ist mit meinen Klassenkameraden.
Ich setze mich mutlos wieder hin und verfluche mich für meine Feigheit.
Auf die blöde Frage meines Banknachbars was denn los sei, reagiere ich gar nicht erst.
Stattdessen richte ich meine Augen grimmig auf die Tafel und versuche so zu wirken als würde ich wenigstens versuchen irgendwas von dem zu verstehen, was unser Lehrer da brummelt.
Auf dem Weg nach Hause kicke ich lustlos eine leere Spritedose vor mir her, bis mich die hassenswerteste Stimme die ich kenne aus den Gedanken schreckt: „Hey Streuselkuchengesicht!“
Etwa 10 Meter vor mir lehnt Dennis lässig an einer Laterne und hält fies grinsend einen Tennisball in der Hand: „Du hast 5 Sekunden um abzuhauen“
Ich mache sofort kehrt, um augenblicklich in die muskelbepackten Arme zweier seiner Kumpels aus dem Handballverein zu laufen. „Du musst dir schon Mühe geben“
Ich drehe mich schweigend wieder zu Dennis um, wobei mein Nacken von einem dieser Tiere gehalten wird.
Dennis starrt mich ein letztes Mal finster an und schmeißt mit voller Gewalt den Tennisball in meine Richtung, ich kneife die Augen so fest zu wie ich kann und fühle wie der Ball meinen Kopf streift.
Im ersten Moment sehr erfreulich, doch als ich sehe wie Dennis nun noch wutgeladener auf mich zu rennt bedauere ich beinahe, dass der Ball mich verfehlt hat.
Ich sehe noch wie Dennis mir seinen Arm aus dem Lauf heraus wuchtig in den Bauch rammt, danach kneife ich nur noch die Augen zusammen und kugel mich weitestgehend zusammen, einige Tritte bekomme ich noch in die Rippen, schließlich höre ich Dennis rufen: „Ich habe dir schon oft genug gesagt, dass du meine Schwester nicht mit deinen widerlichen Augen begaffen sollst!“
Zu Hause schmeiße ich meinen Rechner an, mein Trollwecker zeigt 16:30 an.
Mein ICQ startet automatisch und ich lehne mich zurück während mein Rechner langsam alles lädt, keine Minute vergehet, da bekomme ich auch schon eine Nachricht:
[16:31] Shadowfist: jo alter endlich bist du on ich dachte schon du wärst nach unserer niederlage gestern endgültig ins rl geflohen XDXDXD
[16:32] Shadowfist: naja dann lass uns mal n paar drachen killen und die prinzessin retten!!

Ich starte das Spiel und vergesse erstmal den restlichen Scheiß…

Published in: on 30. Juli 2009 at 00:22  Kommentare (3)  

7 Leute / 7 Geschichten

Ich habe gerade die Idee für ein Projekt bekommen: eine co-orperationsarbeit von 7 Autoren
Ich wollte ja schonmal  mit Tom zusammen arbeiten, aber das geriet dann ja auch in Vergessenheit

Also, meine Vorstellung: eine grobe Plotgeschichte,  Fantasy, eine  Abenteuerreise mit einer Gemeinschaft von 7 Leuten (So Herr der Ringe mäßig)
Geschrieben wird diese Geschichte von 7 Autoren, das bedeutet, dass diese Autoren sich zu siebent zusammensetzen um eine gemeinsame Geschichte auszuarbeiten.
Also mehr oder weniger eine grobe (oder etwas detailliertere) Plot-Line.
daraufhin beginnen die 7 Autoren nach und nach eines  der Kapitel aus der Sicht ihres jeweiligen Schützlings zu beschreiben, so dass sich eine große Geschichte zusammensetzt.
Die Autoren müssten natürlich unter regelmäßigem Skype-Kontakt stehen…
So würde eine  whrs. sehr interessante Geschichte entstehen, die man seinen Freunden zeigen kann ;)

Hat einer von euch Lust? Also, dass der Affe schreiben kann hab ich bereits gelesen, und dass die meisten von euch auch daazu in der Lage sein müsssten, dessen bin ich mir auch recht sicher!

meldet euch!

Published in: on 14. Juni 2009 at 17:11  Kommentare (13)  

Einleitung

Kevin und Steffen sind zwei Freunde
Zwei sehr gute Freunde
Die besten Freunde

Die beiden leben in der kleinen Stadt Prenzlau, machen dort ihr Abitur
Sie Zocken beide viel, Trinken öfter mal einen und Kiffen auch gern.

Kevin hat wenig Perspektive, er will sein Abi machen und wenns klappt studieren. Was? Das weiß er nicht.
Seine Eltern arbeiten beide, die Mutter als Kassiererin im Rewe und sein Vater als Mechaniker bei Pit-Stop
Die Beiden sind sehr stolz darauf, dass ihr Sohn Abitur macht und kümmern sich nicht weiter um seine schulischen Leistungen; ‘Hauptsache Abitur’.

Er kann mehr oder weniger machen was er will und spielt jede Menge an seiner X-Box… Online ist er superfit, dank SchülerVZ kennt er fast jeden in der Stadt und seine Kumpels wenden sich öfter mal an ihn, um die Kontakte von schicken Mädchen zu bekommen, ansonsten ist er für andere Menschen nicht sehr interessant, sein ganzer Stolz ist die Tatsache, dass er noch keine Towerdefense gefunden hat, die er nicht auf dem höchsten Level durchspielen konnte.
Einmal war er richtig mit einem Mädchen zusammen, die hat in Rostock gewohnt, trotzdem haben sie die Beziehung 8 Monate aufrecht erhalten,
damals war Kevin 14/15.
Er hat ein teures Mountainbike, mit dem er manchmal ins Kino oder zu Steffen fährt, außerdem war er in seinem ganzen Leben erst 2mal Zelten..

Steffen ist ein guter Schüler, er nutzt seine sozialen Fähigkeiten um seine Noten aufzubessern, indem er auf der einen Seite sich mit den Lehrern anfreundet um seine Mitarbeitsnote zu verbessern und auf der anderen Seite einige superschlaue Looser zu seinen Freunden gemacht hat, die ihm in der Schule kräftig unter die Arme greifen, indem sie Hausaufgaben für ihn machen, oder mit ihm Vorträge ausarbeiten.

Seine Eltern lassen ihn machen was er will und haben ihn sowieso schon immer sehr frei erzogen, seine Mutter ist Musikerin und schreibt auch schon mal ein Gedicht, den Hauptverdienst leistet aber der Vater, der Fernkraftfahrer ist und seinen Sohn fast nie sieht.
Konsolen oder nen Computer hat er nicht, weil für sowas kein Geld da ist, Fernsehen hat ihn nie interessiert, deshalb ist oft er oft bei irgendwelchen Freunden, meistens aber bei Kevin oder irgendeiner aktuellen Freundin.
Früher war er mit seinem Eltern einige Male in Tschechien, für ein paar Tage Wandern und Zelten, Außerdem fahren sie immer noch jedes Jahr mit seiner kleinen Schwester an die Ostsee Zelten.

Die Sonne scheint, die Straße ist noch nass vom Regen, es sind Sommerferien, noch eine Woche…
Kevin und Steffen laufen grad zu Fuß nach Grünow, dort feiert Michael heute ne krasse Party.
Die beiden haben einen Beutel Hasch dabei, stolze 50g, dafür haben sie zusammen eine Woche lang gearbeitet, dafür und für die Nikes die die beiden gerade tragen. Beim Laufen hält Steffen lässig den Daumen raus, für den Fall dass sie einer mitnehmen will…

Sie quatschen gerade angeregt über die Mädels die heute Abend kommen werden, als ein alter Mercedes anhält und die Tür aufgehalten wird, ein Mann beugt sich von der Fahrerseite rüber und fragt mit polnischen Akzent “Stettin?”
Steffen schaut Kevin mit leuchtenden Augen an, dieser zuckt nur die Achseln und meint: “Meinetwegen”
Steffen dreht sich zu dem Fahrer und antwortet diesem: “Tak Stettin, jest barse dobsche”
Der Fahrer grinst und winkt die beiden ins Auto.
Die Türen schließen sich und der Wagen setzt sich in Bewegung, Kevin sieht Steffen in die Augen und meint: “Na du hast ja wieder Ideen, wie willst dun heut Abend zurückkommen?”
“Keine Ahnung, aber im Zweifelsfall, können wir doch garantiert bei Marczek pennen, oder?”
Kevin zuckt wie so oft mit den Achseln: “klar”

und so beginnt es…

Published in: on 9. Februar 2009 at 22:21  Kommentare (6)  
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